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öffentliche Ortschaftsratssitzung

Montag, 23. März 2026

19:00
Ort

Weissachtalhalle Veranstaltungsraum UG, Seewiesenstraße 5, 75438 Knittlingen

Vorsitzender
Timo Steinhilper
Agendadokumente

Agendapunkte

  1. 1
    Bekanntgabe von Sitzungsniederschriften
  2. 2
    Bürgerfragen
  3. 3

    Beschluss

    1. Der Gemeinderat nimmt die Unterrichtung gemäß § 28 Absatz 2 Nr.1 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) über die voraussichtliche wesentliche Verschlechterung der Planergebnisse 2026 zur Kenntnis.



    2. Der Gemeinderat stellt fest, dass die Voraussetzungen einer haushaltswirtschaftlichen Sperre nach § 29 Gemeindehaushaltsverordnung vorliegen.

    zu Nr. 2: 0 ja Stimmen, 1 Nein, 4 Enthaltungen

  4. 4

    Beschlüsse

    (Beschlussvorschlag aufgrund des mehrheitlich beschlossenen Konsolidierungsziels von jährlich 200.000 Euro – nicht empfohlen von der Stadtverwaltung)
    1. Zur Umsetzung der vom Gemeinderat beschlossenen Reduzierung der Personalaufwendungen bzw. zum Erreichen des beabsichtigten globalen Minderaufwands werden folgende Maßnahmen _[oder Auswahl davon]_umgesetzt:
    1. Es werden keine Bundesfreiwilligendienstler (ab April bzw. September 2026) mehr im Faustmuseum eingesetzt; ca. 8.000 Euro jährlich; für 2026 ca. 4.000 Euro
    2. Keine Veranstaltungen mehr im Faustmuseum (ab 2027 erst umsetzbar), netto abzüglich Zuschüssen und Eintrittsgelder, ca. 5.000 Euro jährlich Einsparung ab 2027
    3. Streichen der Geschenke für Alters- und Ehejubiliare oder Senioren-Weihnachtsgeschenke sowie Streichen des Neujahrs- / Bürgerempfang sowie Ehrungsabend; ca. 15.000 Euro Sachaufwendungen jährlich; für 2026 ca. 11.000 Euro
    4. Streichen der Sachaufwendungen für das Kinderferienprogramm, ca. 7.500 Euro jährlich
    5. Streichen des freiwilligen städtischen Zuschusses für die Kindertagespflege, ca. 2.500 Euro jährlich
    6. Streichen der Jugend- und Vereinsförderung, ca. 20.000 Euro jährlich
    7. Streichen des Weihnachtsmarkts, ca. 3.000 Euro Defizit jährlich
    8. Streichen der Sachaufwendungen für kleinere Veranstaltungen wie Maibaum-Stellen, Volkstrauertag, Gemarkungsputzede, ca. 3.500 Euro jährlich
    9. Streichen der städtischen Unterstützung für das Fauststadtfest, alle 2 Jahre ca. 74.000 Euro also jährlich etwa 37.000 Euro; für 2026 0 Euro
    10. Streichen der Weihnachtsfeier und Betriebsausflug für die städtische Belegschaft, ca. 7.000 Euro jährlich (erst ab 2027 umsetzbar, weil 2026 bereits in Planung)
    11. Außer bereits ausgemachten Ausbildungen werden zukünftig keine neuen Ausbildungen in allen städtischen Bereichen von Kindergärten bis zur Verwaltung angeboten, ab 2027 sukzessive Einsparungen möglich, ab 2029 ca. 135.000 Euro jährlich
    12. Streichen aller städtischen Wasserspender in allen städtischen Einrichtungen inklusive Schulen, ca. 15.000 Euro jährlich (erst ab 2027 umsetzbar, weil Verträge geschlossen sind – im Rathaus sind es etwa 1.500 Euro jährlich)
    13. Streichen der Getränke für kommunale Sitzungen, ca. 300 Euro jährlich; für 2026 etwa 200 Euro
    14. Nichtbesetzung der vom Gemeinderat beschlossenen Stelle als Bautechniker:in, ca. 85.000 Euro jährlich
    15. _Informativ, weil bereits über kw-Vermerk im Stellenplan einzusparen ist: Nichtwiederbesetzung der zur Jahresmitte freiwerdenden Teilzeitstelle in der Kämmerei, ca. 50.000 Euro jährlich; in 2026 25.000 Euro


    _


    2. Die hierdurch entstehenden Einsparungen betragen jährlich ca. (8.000 + 5.000 + 15.000 + 7.500 + 2.500 + 20.000 + 3.000 + 3.500 + 37.000 + 7.000 + 135.000 + 15.000 + 300 + 85.000 + 50.000 =) 393.800 Euro, wobei im Jahr 2026 lediglich (4.000 + 11.000 + 7.500 + 2.500 + 20.000 + 3.000 + 3.500 + 200 + 85.000 + 25.000 =) 161.700 Euro realisiert werden könnten.



    (Alternativvorschlag von der Stadtverwaltung empfohlen und entspricht der bisherigen Verwaltungsmeinung)
    Die unter Nummer 1 genannten … [oder nur Teile davon] Maßnahmen werden nicht umgesetzt. Es wird festgestellt, dass die vom Gemeinderat beschlossene Reduzierung der Personalaufwendungen in entsprechender Höhe nicht erreicht wird und dadurch im Ergebnishaushalt eine Finanzierungslücke von … Euro im Jahr 2026 und danach jährlich … Euro entsteht.
    Zur Sicherstellung des Haushaltsausgleichs ist diese Finanzierungslücke durch andere Konsolidierungsmaßnahmen oder durch zusätzliche Einnahmen (insbesondere Steuer- oder Gebührenerhöhungen) zu schließen.
    Die Verwaltung wird beauftragt, dem Gemeinderat entsprechende Vorschläge zur Schließung dieser Finanzierungslücke vorzulegen.

    Durch anderen Beschluss erledigt

    Die Maßnahmen Nr. 14 (Bautechniker) und Nr. 15 (Steueramt) sollen umgesetzt werden.


    Für die restliche Finanzierungslücke in Höhe von etwa 90.000 Euro jährlich soll die Verwaltung andere Konsolidierungsvorschläge erarbeiten und dem Gremium vorlegen.

    einstimmig

  5. 5

    Beschluss

    1. Nr. 2.3. in § 11 Abs. 2 der Hauptsatzung wird wie folgt geändert in „die Ernennung, Einstellung und Entlassung und sonstige personalrechtliche Entscheidungen mit Ausnahme von Entscheidungen über Höhergruppierungen und Beförderungen von Beschäftigten bis einschließlich Entgeltgruppe 8, Beamte des mittleren Dienstes bis einschließlich A 8, Beamte des gehobenen Dienstes bis einschließlich A 9, zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse, Aushilfsangestellten, Beamtenanwärtern, Auszubildenden, Praktikanten und anderen in Ausbildung stehenden Personen;“



    2. Es wird eine interfraktionelle AG gebildet, in der über den Stellenbedarf und die Stellenbewertungen vorab zur Unterstützung der Stadtverwaltung gesprochen wird.



    3. Eine Beauftragung eines externen Büros wird wegen der angespannten Haushaltslage nicht verfolgt.



    Alternativvorschlag der Stadtverwaltung zu 1.:
    Nr. 2.3. in § 11 Abs. 2 der Hauptsatzung wird wie folgt geändert in „die Ernennung, Einstellung und Entlassung und sonstige personalrechtliche Entscheidungen von Beschäftigten bis einschließlich Entgeltgruppe 8 (auch im Sozial- und Erziehungsdienst bis einschließlich Entgeltgruppe 8b), Beamte des mittleren Dienstes bis einschließlich A 8, Beamte des gehobenen Dienstes bis einschließlich A 9, zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse, Aushilfsangestellten, Beamtenanwärtern, Auszubildenden, Praktikanten und anderen in Ausbildung stehenden Personen;“

    Alternativvorschlag 1 und 2 + 3: 3 Ja Stimmen, 2 Enthaltungen

  6. 6

    Beschluss

    1. Die Stadt Knittlingen beendet die Herausgeberschaft für die Ortsnachrichten (Amtsblatt) in zeitlicher Abstimmung mit dem Verlag Schlecht aus Mühlacker zum nächstmöglichen Zeitpunkt.


    2.   Die Verwaltung wird beauftragt, die Vereine und Öffentlichkeit über die anstehende Änderung zu informieren.

    0 ja, 4 nein, 1 Enthaltung

  7. 7
    Laufendes und Bekanntgaben (inkl. von in nichtöffentlicher Sitzung gefasster Beschlüsse)
  8. 8
    Anfragen und Wünsche aus der Mitte des Ortschaftsrates